günstige Motorroller

Informativer Ratgeber für den Neukauf günstiger Motorroller

Fighter 25

Beim Neukauf von Motorrollern sind die Käufer immer auf der sicheren Seite, denn sie haben weiterhin einen Ansprechpartner in Form des Händlers und können sich im Falle eines Falles auf die Gewährleistung und die Garantieansprüche beziehen.

Zwischen dem Anspruch auf Gewährleistung und der Garantieleistungen bestehen jedoch Unterschiede. Im Gegensatz zu einer Gewährleistung basiert die Garantie für einen Motorroller auf einer vom Händler freiwilligen Leistung.
Bei dem Recht auf Gewährleistung geht es darum, Mängel an einem Fahrzeug zu reparieren, wenn diese innerhalb eines halben Jahres nach Kaufabschluss aufgetreten sind. Durch eine neue rechtliche Grundlage, die seit 2002 besteht, muss der Käufer nicht mehr beweisen, dass Beeinträchtigungen oder Beschädigungen am Motorroller bereits beim Kauf vorlagen. Der Händler ist demgegenüber in der Beweispflicht, dass das Fahrzeug intakt und mangelfrei war.

Wurden ein günstiger Motorroller oder ein Mofa angeschafft und es treten erst nach 6 Monaten Funktionsstörungen oder anderweitige Mängel auf, so liegt es beim Käufer nachzuweisen, dass das Fahrzeug schon beim Neukauf mangelhaft war.
Bei einer erfolgreichen Gewährleistung kommen die Rollereigentümer in den Genuss eines adäquaten Ersatzfahrzeuges ohne Mängel. Eine andere Variante besteht darin, den defekten oder beschädigten Motorroller einer Reparatur zu unterziehen, welche für den Käufer jedoch unentgeltlich erfolgt. Bei einer Gewährleistung braucht der Kunde viel Geduld, denn er muss jeweils die Ersatzlieferung und die Fahrzeugreparatur zweimal dulden. Sind die entsprechenden Maßnahmen zwecklos und es tritt keine Besserung ein, kann der Käufer vom Vertrag zurück treten oder den Kaufpreis herabsetzen lassen. In diesem Zusammenhang gelten einige Spezialklauseln, die beispielsweise beim Auftreten eines nur kleinen Mangels bedeutsam werden.

Firejet 25

Ein Vorteil der neuen Regelung für die Gewährleistung beim Kauf von Scootern besteht darin, dass diese auch für gebrauchte Motorroller gültig ist. Müssen Fahrzeuge einer Reparatur unterzogen werden und sind verschiedene Ein- und Umbauten vorgenommen werden, so fallen diese ebenfalls unter das Gewährleistungsrecht. Die zeitlichen Fristen variieren in Abhängigkeit von den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Händlers zwischen 12 und 24 Monaten. Ein wichtiges Kriterium ist in diesem Zusammenhang, dass vom Kunden verlangte Kostenvoranschläge seitens der Werkstatt nicht mehr berechnet werden dürfen.

Um sich beim Kauf eines Gebrauchtrollers in punkto Gewährleistung nicht „über das Ohr hauen zu lassen“, sollten Verkaufsabwicklungen über einen sogenannten Agenturvertrag nicht akzeptiert werden. Im Gegensatz zu einem normalen Kaufvertrag erscheint der Händler nicht als Verkäufer, sondern als Vermittler. Das Recht auf Gewährleistung wird dadurch umgangen, weil dieses nur für bei einem Geschäft zwischen Verkäufer und Kunde zum Tragen kommt. Der Käufer wäre mit einem Agenturvertrag also im Nachteil, was die Gewährleistung anbetrifft.